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Blickwechsel: Interreligiöse Gespräche zur Kunst

Kunstgespräche der Religionen in der Kunsthalle Bremen

Wer ist Maryam? Wieso gibt es im Islam und im Judentum keine Gottesdarstellungen und was hat Mark Rothko mit Achtsamkeit und Meditationslehre zu tun? Aus Anlass der Ausstellung „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ lädt die Kunsthalle Bremen zu drei Kunstgesprächen der Religionen mit jeweils einem Thema, drei Gästen, zwei Kunstwerken und offener Diskussion ein. Der Eintritt ist frei. Der erste Termin der Veranstaltungsreihe „Blickwechsel“ am 5. November 2019 beschäftigt sich mit dem Thema „Ikonen und Übersinnliches: Von Frauenfiguren, Müttern und Heiligen“. Über die Kunst sprechen Esra Basha, (Mitglied der SCHURA; Islamische Religionsgemeinschaft Bremen e.V.), Elvira Noa (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Lande Bremen) und Elaine Rudolphi (römisch-katholische Theologin). Die Veranstaltung wird auf Deutsch mit russischer Übersetzung stattfinden. Moderation: Marion Koch

Dienstag, 5. November 2019, 18.30, Kunsthalle Bremen, Am Wall 207 Eintritt frei

Die Ikonen-Ausstellung in der Kunsthalle Bremen
Die Sonderausstellung „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ (bis 1. März 2020) realisiert ein radikales Konzept: Erstmals wird die gesamte Kunsthalle Bremen mit einer einzigen Ausstellung bespielt. In jedem der 60 Räume wird jeweils nur ein bedeutendes Werk präsentiert – von der russischen Ikone bis Jeff Koons. Die Ausstellung geht anhand von einzigartigen Kunstwerken aus neun Jahrhunderten der Frage nach, wie sich auch heute noch mit dem Begriff der Ikone kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden. Durch die einmalige Inszenierung besteht die Möglichkeit die spirituelle Kraft von Kunst in konzentrierten Begegnungen unmittelbar zu erfahren.

Kris Martin, Altar, 2014 Fondation Linda et Guy Pieters, Saint Tropez, Foto: Benny Proot

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