Presseinformationen

Mo, 03.12.2018

Einbürgerungslotsen gehen an den Start

Bremen startet im November auf Anregung des Bremer Rates für Integration (BRI) eine neue Einbürgerungskampagne. Kernstück sind sogenannte Einbürgerungslotsinnen und -lotsen, die interessierte Migrantinnen und Migranten auf dem Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft unterstützen und begleiten sollen. Der Bremer Rat für Integration (BRI) koordiniert das Projekt.
Die Einbürgerung gibt die Möglichkeit, die hiesige Gesellschaft mitzugestalten. „Wer ohne Einschränkung mitgestalten kann – das lehrt die Erfahrung –, identifiziert sich stärker mit dem Gemeinwesen. „Dazugehören und alle Rechte haben, bringt die Integration voran“, sind sich Libuse Cerna und ihr Kollege Recai Aytas vom Vorstand des BRI sicher.
Ende November startet die Kampagne. Das vom BRI koordinierte Projekt der „Einwanderungslotsen“ nach Hamburger Vorbild sieht vor, dass sich an Einbürgerung interessierte Bremerinnen und Bremer mit den ehrenamtlich arbeitenden Lotsen über ihre konkreten Fragen sowie die Konsequenzen eines solchen Schritts unterhalten können und Hilfestellung erfahren. „Es herrscht viel Unwissenheit und es kursieren viele Gerüchte“, weiß Projektleiter Recai Aytas. Damit soll nun Schluss sein. Die Einbürgerungslotsen bekommen von höchster Stelle, dem Migrationsamt, eine Schulung. „Seit 2014 gibt es viele Neuerungen, die die Einbürgerung beschleunigen und erleichtern, und es gibt einige Ausnahmeregelun-gen, von denen viele nichts wissen“, so Aytas.
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Im November gehen fünf Einbürgerungslotsen und -lotsinnen an den Start. Sie beraten auf Türkisch, Arabisch, Spanisch, Französisch, Persisch, Englisch und Deutsch. Mazlum Yalcin ist als Koordinator im Büro des BRI tätig. Immer montags und mittwochs hat er Sprechstunde, beantwortet Fragen und vermittelt zwischen Interessierten und Einbürgerungslotsen.

Mazlum Yalcin, Sprechzeiten: Mo. und Mi. 10–18 Uhr, Tel.: 0421/ 361 - 16849
einbuergerungslotsen@migration-bremen.de

Ansprechpartnerin für die Presse: Libuse Cerna (0171/301 86 86) und Recai Aytas (0172/417 85 67)

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