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Fr, 22. Februar 2019

„Syrische Momentaufnahmen“ gesucht

Fotoausstellung gemeinsam mit Bremerinnen und Bremern in der Villa Ichon

Die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, bunte Straßenzüge in Damaskus – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges 2011 unwiederbringlich zerstört. Syrien ist ein Dauerthema in den Medien, und doch ist nur wenig über dieses ehemals menschlich und kulturell so reiche Land bekannt.
Deshalb möchte der Syrische Exil-Kulturverein (SEKu) gemeinsam mit einheimischen wie zugewanderten Bremerinnen und Bremern das Fotoprojekt „Syrische Momentaufnahmen“ umsetzen. Gesucht werden dafür Fotografien, die sie auf ihrer Reise nach Syrien gemacht haben. Mit von der Partie sind auch Bremer Prominente wie der Bauunternehmer Klaus Hübotter, der 2010 in Syrien war und bereits einen Gedichtband über das Land veröffentlicht hat, sowie Bremens ehemaliger Bürgermeister Henning Scherf, der bereits zweimal in Syrien war. Alexander Flores von der Hochschule Bremen hat Zugriff auf ein Archiv mit Fotos aus dem 1. Weltkrieg.
„Unser Anliegen ist es, mit der Ausstellung ein möglichst breites Bild von Syrien zu vermitteln“, so Jasmina Heritani, Vorsitzende des SEKu. Deshalb seien alle Fotos, ob bunt, schwarz weiß, digital oder analog, aus allen Zeiten seit Erfindung der Fotografie willkommen. Die Ausstellung soll am 28. August 2019 in der Villa Ichon eröffnet werden. Der Verein hofft auf eine rege Teilnahme der Bremer Bevölkerung.

Fotos bitte mit kurzer Geschichte oder Beschreibung an:

SEKu e.V.
Jasmina Heritani
Morgenlandstr. 15
28237 Bremen
Oder an: heritani@hotmail.de

Aramäisches Dorf Foto: Henning Scherf
Aramaeisches-Dorf -Foto-Henning-Scherf

Gedicht und Foto von Klaus Hübotter
Foto Gedicht Huebotter

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